Unbenannt-1kobaneReichen wir unsere Hände nach Kobane!

Es ist eine menschliche Tragödie was in der Grenzregion um Kobane, nahe der türkischen Grenze (Nordsyrien) passiert. Seit dem 15. September greift der Islamische Staat (IS), mit schweren Waffen, Kobane aus drei Richtungen an. Diese Terrororganisation hat sich jegliche Achtung vor Menschenleben/ Würde entledigt und scheut vor keiner Gräueltat zurück. Die kurdischen Volksverteidigungskräfte YPG und der Frauenkampfverband YPJ verteidigen sich und ihre Stadt seit Wochen heldenhaft mit bescheidenen Mitteln, gegen die erbarmungslosen Horden des IS.

Die Terrororganisation IS ist eine Gefahr für die ganze Menschheit. Wenn wir uns an die Gräueltaten des IS vor einem Monat in Sengal erinnern, wo sie Yeziden und andere Bevölkerungsgruppen massakriert und vertrieben haben, können wir davon ausgehen, dass sich dies auch in Kobane abspielen könnte.

Zehntausende sind aus dem Gebiet in die Türkei geflohen. Die kleine Grenzstadt Suruc ist an die Grenze ihrer Möglichkeiten gekommen, da die türkische Regierung nicht die nötige Hilfe leistet, sondern mit Gewalt und Gewähr die Menschen unterdrückt.

Unsere Föderation hat vor kurzem mit eigenen Mitteln versucht den Flüchtlingen in Suruc und den Menschen in Kobane, neben politischer Unterstützung auch materielle Unterstützung zukommen zu lassen. Aber das war nur ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein. Heute ist das Leid und die Not noch größer und die Dringlichkeit an sofortiger Hilfe unerlässlich geworden.

Es ist davon auszugehen, daß der Winter der vor uns steht für die Menschen in der Region sehr hart wird. Vor allem tausende Kinder und ältere Menschen die fliehen mussten, brauchen medizinische Hilfe, Lebensmittel und noch vieles mehr. Auch die Menschen in Kobane, die weiterhin ihre Stadt gegen die IS-Terroristen verteidigen brauchen unsere Unterstützung, von blutstillenden Arzneimitteln bis hin zu Lebensmitteln. Die Türkei muss einen Korridor der Solidarität zulassen und ihre Grenzen öffnen.

Wir rufen alle auf die humanitäre Hilfe für die Flüchtlinge in der Türkei und die Menschen in Rojava zu unterstützen. Wir können und dürfen uns nicht nur „empören“, sondern müssen konkrete Hilfe leisten. Jede Spende zählt. Reichen wir unsere Hände nach Suruc und Kobane!

Spenden an:

Föderation demokratischer Arbeitervereine (DIDF)

Spendenaktion/Stichwort: „Kobane muss leben“

Kontonr.: 0319 683 509

Bklz.: 370 100 50 / Postbank Köln