Der türkisch syrische Konflikt spitzt sich weiter zu. Die Situation droht zu eskalieren und die Kriegsvorbereitungen nehmen Fahrt auf.  Am 4. 10. hat das türkische Parlament gegen Stimmen aus der Opposition grünes Licht für eine Intervention gegeben. 

Die DIDF- Jugend verurteilt jegliche Kriegsvorbereitungen, und einen Krieg gegen Syrien.

„Die jetzige Situation muss auf diplomatischem Weg gelöst werden. Ein Krieg gegen Syrien hätte fatale Folgen für die gesamte Region. Deshalb sagen wir: Der Frieden ist und bleibt die einzige Lösung.“, sagte Cigdem Ronaesin, Vorsitzende der DIDF- Jugend, dazu.

Als heuchlerisch bewertet die DIDF- Jugend die Erklärung der  Westmächte, sie hätten kein Interesse an einem Krieg gegen Syrien, aber stünden hinter der Türkei.

„Die Kriegspropagandamaschinerie gegen Syrien und das Assad Regime läuft sich bereits seit Monaten warm. Seit Beginn des Konfliktes agiert die Türkei mit Rückendeckung des Westens.  Die NATO und die Europäische Union sind keinesfalls die Friedensengel als die sie sich gerade darstellen. Sie sind durch Waffenlieferungen und logistische Unterstützung Teil des Konfliktes und sind durchaus an einer Militärintervention interessiert, die die Machtverhältnisse in der Region weiter zu ihren Gunsten verschieben würde. Es geht ihnen letztendlich um eine Neuordnung des gesamten Nahen Osten.“

„Die Einzige Antwort der DIDF-Jugend darauf kann nur sein. Schluss mit den Waffenlieferungen, Hände weg vom Nahen Osten, Nein zum Krieg!“, ergänzte Bahar Güngör aus dem Bundesvorstand.